Public vs. Private LoRaWAN™ for Business

Die LoRaWAN™ Technologie dient zur raschen und kostengünstigen Umsetzung von IoT-Lösungen und Services mittel niedrigenergie Funktechnik.

Anbieter von Public LoRaWAN™ Services bieten Konnektivität im öffentlichen LoRaWAN™ für IoT-Lösungen wie z.B. Metering, Umwelt Monitoring, Tracking von Frachten, Industrie 4.0, Gebäudemanagement oder Smart City. Grundlage dafür sind die bekannten Telko-Geschäftsmodelle.

BTM|energy bietet Unternehmen und Gemeinden auf Ihre Anforderungen genau abgestimmte Private LoRaWAN™ Lösungen an.

VORTEILE: kostengünstigere und raschere Umsetzung, bessere Interoperabilität mit bestehenden Metering-, Monitoring- und Automations-Lösungen und einfachere Integration in bestehenden Business Applikationen und Management Systeme.

(c) BTM|energy – LoRaWAN Servicemodelle

Unsere EMPFEHLUNG:
LoRaWAN ist heute bereits eine hoch entwickelte Netzwerktechnologie für IoT-Lösungen, die in allen Unternehmensbereichen zur Anwendung kommen.

Daher sollte ein LoRaWAN-Funknetzwerk zur „privaten“ und kostengünstigen unternehmenseigenen Infrastruktur für Monitoring, Metering und Automations-Lösungen oder zur „privaten“ gemeindeeigenen Infrastruktur für Wasserversorgung, Parkraumbewirtschaftung, Müllstandsüberwachung, Smart Metering, etc. werden.

LoRaWAN connecting Things in Austria

The Things Network hat mit dem TTN-Netzwerkserver eine public Infrastruktur für funkbasierte LoRaWAN-Lösungen geschaffen. Aktuell sind weltweit bereits ca. 5500 gateways up and running.

TTN als LoRa-Netzwerkserver für „public“ – Lösungen wurde 2018 um TTI für „private business“ – Lösungen erweitert.

(c) TTN 2019 – LoRaWAN

BTM nutzt TTN und TTI für die Implementierung von LoRaWAN – basierten IoT-Lösungen für Smart Metering, Klima-Monitoring, Infrastruktur Monitoring und digitale Mausefallen zur Schädlingsbekämpfung u.v.m.

TIP: Ab Q2/2019 wird die Public LoRa-Welt von TTN mit der Business LoRa-Welt von TTI vernetzt. Das bedeutet: Ein LoRa-Device einer Business Lösung kann auch über ein public LoRa-Gateway sicher kommunizieren. Es gibt ein Roaming zwischen TTN und TTI.

Und das ganz ohne Zusatzkosten!

Wir bleiben dran und informieren Sie.

Durch LoRaWAN mehr Transparenz und Einfluss auf die Infrastruktur

Das Zitat von Peter F. Drucker „If you can´t measure it, you can´t improve it“ gilt auch für IoT-Lösungen. Je kürzer das Zeitintervall der Messung, Datenübertragung und Verarbeitung, desto höher ist der Grad der Beeinflussbarkeit eines Systems.

(c) BTM|energy – Zusammenhang Einfluss und Intervall

Am Beispiel der Energiedatenerfassung lässt sich dieser Zusammenhang sehr gut erläutern.
Bei manueller Zählerdatenablesung im Monatstakt und Vergleich der Daten mit den Vorjahr kann bei Abweichungen bestenfalls im darauffolgenden Monat Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion gesetzt werden.
Installiert man jedoch eine Smart Metering oder Monitoring-Lösung verkürzt sich das Messintervall auf 15 min und man kann innerhalb einer Stunde handeln. Gebrechens-Alarme, Energievergeudung sind somit rasch identifizierbar und Abschaltungen oder Last-Reduktionen können unmittelbar gesetzt werden. Aber auch Komfortbeeinträchtigungen durch offene Fenster und Temperaturabfall im Winter sind so rasch identifizierbar und behebbar.

Unsere EMPFEHLUNG:
Bisher waren Metering- und Monitoring-Lösungen sehr kostenintensiv. Mit LoRaWAN steht Ihnen eine kostengünstige Technologie zur Verfügung die Sie als private- oder public-Netzwerklösung rasch und ohne hohe Investitionen heute schon nutzen können.

LoRaWAN ist 2018 ausreichend „mature“ für Rollout

Das Patent für LoRaWAN wurde am 16. Mai 2008 von dem Erfinder Craig A. Hornbuckle von Semtech Corp angemeldet und am 7. September 2010 veröffentlicht. 

Seit dieser Zeit wurden weltweit viele Produkte und Lösungen entwickelt und getestet.  In der Schweiz hat die Swisscom ein nahezu landesweit erreichbares Funknetz auf LoRa-Basis erfolgreich produktiv gesetzt. Mit Entscheidung der EU-Kommission Nr. 2006/771/EG sollen für funkbasierte Geräte mit geringer Reichweite (SRD) keine Einzelgenehmigung gemäß der Genehmigungsrichtlinie 2002/20/EG (2) verlangt werden. Dazu zählen alle LoRaWAN-Devices. 

(c) RTR 2018 – Frequenzbereiche (für grüne Frequenzbänder ist keine Einzelgenehmigung notwendig.) 

Swisscom verwendet das Frequenzband von 863 bis 870 MHz (SRD-Band Europa) bereits flächendeckend für LoRaWAN-Lösungen.

(c) Gartner Group 2018 – Hype Cycle of Emerging Technologies

Gartner hat IoT-Plattformen, zu denen auch LoRaWAN zu zählen ist, unter „Peak of Inflated Expectations“ mit einem Entwicklungszeitraum bis zur vollen Marktdurchdringung zwischen 5 bis 10 Jahren eingestuft.

Aus unserer Sicht ist LoRaWAN ausreichend „mature“ um heute für innovative und differenzierende Lösungen wie z.B. für Infrastrukturmanagement einzusetzen. Branchen-Leader nutzen bereits LoRaWAN für Smart Metering, Infrastruktur Monitoring oder Tracking-Lösungen. (siehe auch: LoRaWAN – Das Ende des Turnschuhprinzips im Messwesen)

Einige Telekom-Dienstleister, die selber noch mit dem Aufbau ihrer LPWAN-Infrastruktur beschäftigt sind, verharren noch in der test Phase und bieten Kunden nur IoT Explorer-Erstgespräch, Technology Showcases, Discovery Workshops, Proof of Concept-Projekte und Test-Accounts für IoT-Lösungen an.

Wir betreiben seit 2016 kostengünstige und stabile LoRaWAN-Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche für unsere Kunden.

Unsere EMPFEHLUNG:
Don´t waste your time in exploring and testing, just plan and rollout your own LoRaWAN-Solution – it´s a worldwide prooven technology – and we Know-how!

Wettbewerb der Funkstandards – LoRaWAN mit größter Reichweite, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

Die Digitalisierung führt zu einem Wettbewerb bei Datenraten, Reichweiten und Energieeffizienz der Funknetz-Technologie.

(c) BTM|energy 2018 – Übersicht Funknetze

Den Datenraten-Wettbewerb hat die IT Branche mit dem 5GHz-WLAN Standard eröffnet und magische Grenze von 1 Gbit/s als erste überschritten.
Die Telekommunikationsbranche wird mit 5G in den nächsten Jahren die Datenrate ebenfall auf >1Gbit/s erhöhen und flächendeckend einführen. 

Beim Reichweiten -Wettweber wollen Telkos mit Narrow Base-IoT den Low Power Network Bereich erschließen und Ihre Geschäftsmodell absichern. Der offene Sigfox Standard hat nur eine eingeschränkte Marktdurchdringung erreicht. Mit der größten Reichweite (bis 700 km), mehr als 500 Allianz-Partnern weltweit und 100ten Devices für Monitoring, Metering und Tracking, hat der LoRaWAN-Funkstandard die größte Anwendungsbreite und damit die größten Wachstumschance.

Bei Reichweiten bis 30m ist Bluetooth schon seit einigen Jahren der Marktstandard. Mit Bluetooth 5 wird diese Reichweite auf bis zu 100m erhöht. In Kombination mit Datenraten von bis zu 2Mbit/s und den meisten Endgeräten (Mobile, Drucker, Gadgets und PC´s) wird sich im Consumer Bereich die Technologie weiter verbreitern.

Im Home Automation Bereich hat sich durch Einsatz der Energy Harvesting-Technologie der enocean Funkstandard mit Reichweiten von bis zu 300m durchgesetzt und wird mittelfristig von Bluetooth 5.0 nur im Nahbereich unter Druck kommen.

Im Bereich der professionellen Industrie- und Gebäudeautomation führt an einer IP-Verkabelung wegen der hohen Ausfallsicherheit und den kurzen Latenzzeiten kein Weg vorbei. Zentrale Automationslösungen z.B. für HKL-Systeme, sollten aber zur Senkung der Investitions- und Betriebskosten und zwecks Erweiterung der Anwendungsbereiches durch bluetooth-, enocean-, LoRaWAN- und/oder Mobilfunk basierten Lösungen erweitert werden.

Unsere EMPFEHLUNG

  • Die angestrebten Automationslösung nicht zu überdimensionieren
  • für das gesamte Unternehmen einheitliche Software- und Systemplattformen einzusetzen und
  • möglichst einheitliche Monitoring-, Metering und Automationskonzepte je Standort umzusetzen
  • um damit die Interoperabilität sicherzustellen und die Projektierungs-, Implementierungs-, Schulungs- und Betriebskosten gering zu halten
  • und die Wirtschaftlichkeit und den Nutzen im Auge zu behalten .