Wettbewerb der Funkstandards – LoRaWAN mit größter Reichweite, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

Die Digitalisierung führt zu einem Wettbewerb bei Datenraten, Reichweiten und Energieeffizienz der Funknetz-Technologie.

(c) BTM|energy 2018 – Übersicht Funknetze

Den Datenraten-Wettbewerb hat die IT Branche mit dem 5GHz-WLAN Standard eröffnet und magische Grenze von 1 Gbit/s als erste überschritten.
Die Telekommunikationsbranche wird mit 5G in den nächsten Jahren die Datenrate ebenfall auf >1Gbit/s erhöhen und flächendeckend einführen. 

Beim Reichweiten -Wettweber wollen Telkos mit Narrow Base-IoT den Low Power Network Bereich erschließen und Ihre Geschäftsmodell absichern. Der offene Sigfox Standard hat nur eine eingeschränkte Marktdurchdringung erreicht. Mit der größten Reichweite (bis 700 km), mehr als 500 Allianz-Partnern weltweit und 100ten Devices für Monitoring, Metering und Tracking, hat der LoRaWAN-Funkstandard die größte Anwendungsbreite und damit die größten Wachstumschance.

Bei Reichweiten bis 30m ist Bluetooth schon seit einigen Jahren der Marktstandard. Mit Bluetooth 5 wird diese Reichweite auf bis zu 100m erhöht. In Kombination mit Datenraten von bis zu 2Mbit/s und den meisten Endgeräten (Mobile, Drucker, Gadgets und PC´s) wird sich im Consumer Bereich die Technologie weiter verbreitern.

Im Home Automation Bereich hat sich durch Einsatz der Energy Harvesting-Technologie der enocean Funkstandard mit Reichweiten von bis zu 300m durchgesetzt und wird mittelfristig von Bluetooth 5.0 nur im Nahbereich unter Druck kommen.

Im Bereich der professionellen Industrie- und Gebäudeautomation führt an einer IP-Verkabelung wegen der hohen Ausfallsicherheit und den kurzen Latenzzeiten kein Weg vorbei. Zentrale Automationslösungen z.B. für HKL-Systeme, sollten aber zur Senkung der Investitions- und Betriebskosten und zwecks Erweiterung der Anwendungsbereiches durch bluetooth-, enocean-, LoRaWAN- und/oder Mobilfunk basierten Lösungen erweitert werden.

Unsere EMPFEHLUNG

  • Die angestrebten Automationslösung nicht zu überdimensionieren
  • für das gesamte Unternehmen einheitliche Software- und Systemplattformen einzusetzen und
  • möglichst einheitliche Monitoring-, Metering und Automationskonzepte je Standort umzusetzen
  • um damit die Interoperabilität sicherzustellen und die Projektierungs-, Implementierungs-, Schulungs- und Betriebskosten gering zu halten
  • und die Wirtschaftlichkeit und den Nutzen im Auge zu behalten . 

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